VLB – Verzeichnis lieferbarerer Bücher

von RoWe-Tales

Was ist das VLB

Das Verzeichnis Lieferbarer Bücher (VLB) ist die zentrale Metadaten- und Bestelldatenbank des deutschsprachigen Buchhandels. Betrieben wird es von der MVB GmbH (Markt- und Verlagsservice für den Buchhandel) mit Sitz in Frankfurt am Main. Mit rund 2,9 Millionen Titeln von über 22.000 Verlagen ist es eine der grössten und aktuellsten bibliografischen Datenbanken weltweit.

Wozu braucht es das VLB?

Das VLB garantiert dass eine einheitliche Speicherung über alle erfassten Bücher statt findet. Zu jedem Buch werden Hinweise wie ISBN, Titel, Autor, Verlag, Preis, Seitenzahl, Erscheinungsjahr, Klappentext, Coverbild, Sprache, Bindung, Altersempfehlung, Themenklassifizierung (BISAC/Thema) usw. gespeichert. Würde jeder der über 20'000 Verlage im deutschsprachigen Raum eine eigene Datenbank führen, wäre das Chaos perfekt.

Das VLB dient als Schnittstelle zwischen den Verlagen/Autoren und dem Buchhandel: Die Buchhandlungen recherchieren und Suchen im VLB. Sie stellen sich über das VLB ihre Sortimente zusammen. Bestell- und Rückgabe-Vorgängen können über das VLB vereinheitlicht und teilweise automatisiert werden.

Wird ein Buch nicht vom Verlag, vom Selfpublish-Anbieter oder vom Autoren selbst im VLB eingetragen ist es für Buchhandlungen und Bibliotheken faktisch unsichtbar.

Wenn du also in der Buchhandlung stehst und nach einem Buch fragst, wird die Mitarbeiterin dort im VLB nachsehen, ob das Buch lieferbar ist.

Was kostet ein Bucheintrag im VLB?

Wird ein Buch über den Verlage und Selfpublishing-Dienstleister haben oft Sammelvereinbarungen mit VLB und die Eintragungen kosten für den Autoren nichts. Trägt der Autor sein Buch selbst beim VLB ein, liegen die Kosten bei € 69 /Jahr, solange das Buch im VLB geführt wird.

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