Warum ist mein Buch noch nicht fertig?

Handschriftliche Notizen in ein Notizbuch machen

Vor einiger Zeit stand auf meiner Webseite, dass ich im 2024 mein erstes Buch (Projekt UdL) veröffentlichen möchte. Warum ist es nicht soweit gekommen und warum braucht eine Geschichte seine Zeit?

1. Leben

Neben dem Schreiben habe ich einen «Brotberuf», habe eine Familie und ein Privatleben. Da gibt es immer mal wieder Dinge die wichtiger sind, die mehr Priorität haben. Und es gibt auch immer wieder Momente, wo die Energie zum Weiterschreiben fehlt.

2. Andere Projekte

Es gab weitere Projekte, die mir verlockender erschienen. Geschichten, die mehr drängten erzählt zu werden. Allerdings auch Geschichten, die immer noch in der Schublade liegen und noch nicht den Weg in die Buchpresse gefunden haben. Und da sind dann auch noch die Ideen für neue Bücher. Solche Ideen springen mich immer wieder an und lassen mir dann einfach keine Ruhe, bis ich anfange tiefer an ihnen herumzudenken. Bis ich mir anfange Notizen und Gedanken dazu zu machen. Ideen, die dann auch wieder in der Schublade verschwinden, wenn sie die Aufmerksamkeit erhalten haben, die sich sich gewünscht haben.

3. Verarbeiten

Es ist nicht immer einfach zu ertragen, was Sam und Joe erleben. Manchmal muss ich UdL zur Seite legen und durchatmen und verarbeiten, was da gerade passiert ist.

4. Der Prozess

Ein Buch schreiben ist mehr, als eben nur zu Schreiben. Da ist der gesamte Hintergrund, die Biografien aller Figuren, das Recherchieren von Orten. Überlegen, was wo Sinn macht. Herausfinden, was klappt und was nicht. Und dann nachdem Kapitel geschrieben wurden müssen sie überarbeitet und manchmal auch überdenkt werden. Müssen sie korrigiert werden. Manchmal auch gestrichen und umformuliert werden. Dinge die einfach Zeit brauchen…

5. Keine Deadline

Da ich mein Buch im Selfpublishing veröffentlichen will, habe ich keinen Verlag, der mir mit einer Deadline im Nacken sitzt. Das verschafft mir die nötige Ruhe. Allerdings setzt es mich auch nicht unter Druck, dass Ding endlich mal fertig zu haben. Ich bin froh, dass immer mal wieder jemand in meinem Umfeld nachfragt, ob ich noch dran bin. Das „zwingt“ mich dann wenigstens etwas dranzubleiben.

6. Alles ist neu

Ich schreibe zum ersten Mal ein Buch. Alles ist neu für mich. Und gerade auch darum werden einige Abläufe und Prozesse mehr Zeit in Anspruch nehmen, weil ich lerne, weil ich ausprobiere.

Ich bin also auf dem Weg. Und ich benötige die Zeit, die ich benötigen werde. Das soll keine Entschuldigung sein, aber auch nicht die versteckte Botschaft, dass man mich nicht mehr nach dem Stand meines Buches fragen darf. Irgendwann werden wir es in den Händen halten…

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Schreibprojekt

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